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2.

www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=3221&lg=de

 

Wachsender Imperialismus und Faschismus in den USA

 

AUTOR: Rodrigue Tremblay

 

Übersetzt von  Hergen Matussik, überprüft von Fausto Giudice

 

 “Wenn Tyrannei und Unterdrückung in dieses Land kommen, so wird es in der Verkleidung des Kampfes gegen einen äußeren Feind sein.“

James Madison (1751 - 1836), 4. US Präsident und Verfasser der US Verfassung

 

„Wenn der Faschismus nach Amerika kommt, so wird er in die Fahne gewickelt sein und das Kreuz tragen.“

Sinclair Lewis, (It can‘t happen here, 1935)

 

„Unglückselige Ereignisse im Ausland haben uns erneut zwei einfache Wahrheiten über die Freiheit eines demokratischen Volkes gelehrt. Die erste Wahrheit ist, daß die Freiheit einer Demokratie nicht sicher ist, wenn das Volk das Heranwachsen einer privaten Macht bis zu dem Punkt duldet, an dem diese Macht stärker ist als der demokratische Staat. Dies ist seinem Wesen nach Faschismus - Die Regierungsgewalt als Eigentum einer einzelnen Person, einer Gruppe oder irgendeiner anderen privaten Instanz, die sie kontrolliert.“

Franklin D. Roosevelt (1882-1945), 32. US Präsident

 

„... Ein Imperium ist Despotismus, und ein Imperator ist ein Despot, durch kein Gesetz gebunden, keiner Einschränkung außer durch seinen eigenen Willen unterworfen. Es ist die Erweiterung der Tyrannei über die absolute Monarchie hinaus. Denn obwohl der Wille eines absoluten Monarchen Gesetz ist , müssen seine Verordnungen doch von den Parlamenten abgezeichnet werden. Noch nicht einmal diese Formalität ist in einem Imperium erforderlich.“

John Adams (1735-1826), 2. amerikanischer Präsident

 

„Ich bin der Oberbefehlshaber, verstehen Sie? Ich muß nicht erklären, warum ich etwas sage. Das ist das Interessantl daran, Präsident zu sein. Jemand anders muß mir möglicherweise erklären, warum er etwas gesagt hat, aber ich habe nicht das Gefühl, daß ich irgendjemandem eine Erklärung schulde.“

George W.Bush, in Bob Woodwards Buch ‚Bush at War‘ (Bush im Krieg) zitiert.

 

Es mag zum Teil eine Folge der Terrorattacken vom 11. September 2001 und der Wahrnehmung einer wachsenden Bedrohung durch fanatische Islamisten sein, aber es ist nicht zu leugnen, daß Imperialismus in der auswärtigen Welt und Faschismus in Amerika selbst im Amerika des 21. Jahrhunderts im Aufstieg begriffen sind. Das ist erstaunlich, denn zusammen mit dem totalitären Kommunismus waren genau diese beiden die zwei katastrophalsten politischen Krankheiten des 20. Jahrhunderts, gegen die die Vereinigten Staaten und andere Demokratien während des mörderischsten Jahrhunderts in der Geschichte der Menschheit kämpften.

Eine solche Entwicklung ist bedeutsam für die Vereinigten Staaten, aber sie ist auch von überragender Bedeutung für alle anderen Demokratien, denn wenn die Vereinigten Staaten, die eine der besten demokratischen Verfassungen der Welt haben, einer Art von gutartigem Totalitarismus verfallen, welches Schicksal mag der Demokratie anderswo beschieden sein ?

 

Lassen Sie uns einige Begriffe definieren, bevor wir weitermachen. Was ist Imperialismus? Was ist Faschismus? Was ist Totalitarismus? Und was ist Demokratie?

 

Erstens, Imperialismus ist der Gebrauch von Gewalt in internationalen Beziehungen, unter Mißachtung des  internationalen Rechts und den Erfordernissen gerechtfertigter Selbstverteidigung, mit dem Ziel andere Länder, ihre Einwohner und ihre Resourcen  zu kontrollieren, und mit der ausdrücklichen Absicht, ihre Kulturen oder ihr Regierungssystem zu ändern.

 

Das beste Buch über Imperialismus ist Der Imperialismus von John Atkinson Hobson. (Kiepenheuer u. Witsch, 1968)

 

Zweitens, Faschismus ist ein politisches Regime, das durch eine hohe Konzentration der Macht im Staate auf eine einzelne politische Partei oder auf eine Person gekennzeichnet ist, begleitet von einem messianischen und kriegerischen Nationalismus. Weitere Kennzeichen sind die unrechtmäßige Übernahme von Aufgaben der Legislative und Judikative durch die Exekutive, die Unterdrückung individueller Freiheit, die Verehrung von nationalen Symbolen wie Fahnen, und durch einen gesteigerten Militarismus und die Notwendigkeit von militärischer Expansion im Ausland, oft um eine empfundene Erniedrigung zu rächen.

Eines der besten Bücher über Faschismus Anatomie des Faschismus von Robert O. Paxton (dva, 2006)

 

Drittens, Totalitarismus ist ein breit angelegtes Konzept der Ausübung der Macht durch eine Partei oder eine Person in einem Land durch Gewalt, ohne durch Gesetze oder Regeln eingeschränkt zu sein.

Das vielleicht beste Buch über Totalitarismus ist Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft (1958) von Hannah Arendt.

 

Demokratie schließlich ist eine Regierungsform in der die Vorstellungen der Bürger die Politik des Gemeinwesens bestimmen, und in der das Volk eine Regierung aus  dem Volk, durch das Volk und für das Volk wählt. Sie besteht auf der Grundlage des Gesetzes, der Dezentralisierung und Teilung der Gewalten und dem Schutz der grundlegenden Freiheiten und Rechte des Einzelnen.  Sie ist das Gegenteil von Imperialismus, Faschismus und allen Arten von Totalitarismus.

 

- Eine klassische Analyse der Demokratie des amerikanischen Typs ist  Über die Demokratie in Amerika von Alexis de Tocqueville (1805).

 Jetzt lassen Sie uns ein paar Tatsachen und Ereignisse untersuchen, die in der letzten Zeit in den Vereinigten Staaten stattgefunden haben. Wenn man sie zusammenfügt, damit sie ein Ganzes ergeben, so entsteht ein machtvolles politisches und rechtliches Rahmenwerk, das es George W. Bush oder irgendeinem anderen Politiker erlaubt, die Vereinigten Staaten per Dekret zu regieren, anstatt dem Willen des Volkes unterworfen zu sein.

 

Zuerst ist da die imperialistische Doktrin der Neokonservativen vom September 2002, die sich die Bush-Cheney Regierung zu eigen gemacht hat, um die illegale militärische Invasion des Irak im März 2003 zu starten. Dies geschah aufgrund der imperialistischen „Bush-Doktrin“ über Präventivkriege, von unilateralem Handeln in den internationalen Beziehungen und von selbstgefälliger militärischer Überlegenheit in aller Welt. Dieser überheblichen Doktrin der Außenpolitik folgend, könnten die Vereinigten Staaten jedes Land, vor allem im Nahen und Mittleren Osten mit dem Ziel invadieren, dort eine demokratische Regierung zu installieren, die den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten freundlich gesonnen ist. Das besetzte Land würde in der Folge ein Modell für andere Länder werden, die dann dasselbe politische System und die gleiche Politik übernähmen.

 

Wir wissen alle, welcher Erfolg dieser neuen imperialistischen Doktrin im Irak beschieden war und was ihre katastrophalen Konsequenzen sind.

 

Daß die Bush-Doktrin aus dem Jahre 2002 für die USA das Recht in Anspruch nimmt, andere Länder aufgrund von vagen Plänen zum sozialen Umbau von Gesellschaften zu invadieren, stellt eine Zurückweisung der Prinzipien von Nürnberg und des Verbots von Angriffskriegen in der Charta der Vereinten Nationen dar, die beide von amerikanischen Führern vor sechzig Jahren ausdrücklich unterstützt wurden. So stellt beispielsweise die Charta von Nürnberg fest, „einen Angriffskrieg zu beginnen ... ist nicht nur ein internationales Verbrechen, es ist das äußerste internationale Verbrechen.“ Was die UN-Charta anbetrifft, so verkündet ihre Präambel, daß  die Charta aufgestellt wurde, „um künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren.“

 

Zweitens hat die Bush-Cheney-Regierung in einer Weise, die an das Regime Adolf Hitlers erinnert, als er das Recht auf habeas corpus* in Deutschland am 28. Februar 1933 aufhob, in den Vereinigten Staaten ebenfalls das Recht auf habeas corpus außer Kraft gesetzt. Am 17. Oktober 2006 unterzeichnete George W. Bush den Military Comissions Act (S.3930), ein Gesetz, das das Recht auf habeas corpus für Ausländer, die des Terrorismus angeklagt werden, ebenso aufhebt, wie für Amerikaner und ausländische Staatsbürger, die von der  Exekutive (also beispielsweise durch den Präsidenten oder ein Mitglied seiner Regierung.  A.d.Ü.) als „enemy combatants“ (feindliche Kämpfer) klassifiziert wurden. Nach diesem Gesetz kann jede Person, Bürger oder nicht Bürger der USA, je nach Laune der Exekutive seines Rechts auf ein ordentliches Verfahren beraubt werden und unbestimmte Zeit in Haft gehalten werden, ohne jede Möglichkeit, hiergegen Rechtsmittel einzulegen.

 

Die Vereinigten Staaten sind wahrscheinlich das einzige Land in der Welt, in dem das Recht auf habeas corpus außer Kraft gesetzt ist und werden dennoch weiterhin ein „demokratisches“ Land genannt.

 

Drittens wurde der Defense Authorization Act of 2006 (H.R. 1815) am 30. September 2006 vom Kongreß verabschiedet und von Präsident Bush am 17. Oktober 2006 unterzeichnet. Das Gesetz ermächtigt den Präsidenten, im Falle eines „terroristischen Ereignisses“ das Kriegsrecht zu verhängen, wenn er oder andere Bundesbeamte die „öffentliche Ordnung“ bedroht sehen. Der Rückgriff auf das Kriegsrecht könnte beispielsweise als Antwort auf eine Terror-Attacke geschehen, aber es ist nicht ausgeschlossen, daß es auch verhängt werden könnte, wenn es bei Anti-Kriegs-Demonstrationen zu Ausschreitungen käme, oder auch im Falle von irgendeiner größeren politischen Unruhe. Da die Bush-Cheney-Regierung ungestraft unter einem Vorwand einen Krieg beginnen konnte, fragt sich, was sie daran hindern sollte, unter einem Vorwand das Kriegsrecht zu verhängen.

 

Als viertes erinnern wir uns daran, daß der Kongreß im Jahre 1807 den Insurrection Act (Gesetz über Aufstände im Land, A.d.Ü.) mit dem Ziel verabschiedete, die Möglichkeiten des Präsidenten, das Militär innerhalb der Vereinigten Staaten einzusetzen, erheblich einzuschränken. Der Posse Comitatus Act von 1878 verschärfte diese Einschränkungen noch, indem er jeder Person, die das Militär innerhalb der Vereinigten Staaten ohne die ausdrückliche Genehmigung durch den Kongreß einsetzt, zwei Jahre Gefängnis androht.

 

Wörtlich besagt das Gesetz in Sektion 1385 ( Einsatz von Armee und Luftwaffe als Landsturm): „Wer, außer in Fällen und unter Umständen, in denen die Verfassung oder  ein Gesetz des Kongress ausdrücklich dazu ermächtigt, willentlich die Armee oder die Luftwaffe als Landsturm oder anderweitig einsetzt, um Gesetzen Geltung zu verschaffen, soll nach dieser Vorschrift mit Geldstrafe oder mit Gefängnis von nicht mehr als zwei Jahren, oder mit beidem bestraft werden.“

 

Diese Sicherungen sind jetzt alle entfernt. Tatsächlich wurde bei der Verabschiedung des John Warner National Defense Act für das Steuerjahr 2007 (H.R.5122)** der Name der Schlüsselvorschrift im Gesetzbuch von „Gesetz über Aufstände“ in „Gesetz zur Durchsetzung von Gesetzen zur Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung“ geändert.

 

Während das Gesetz über Aufstände von 1807 vorschrieb, daß der Präsident Truppen innerhalb der Vereinigten Staaten nur dann einsetzen konnte, „um in einem Staat jedweden Aufstand, gewaltsame Ausschreitungen, gesetzwidrige Zusammenrottungen oder Verschwörungen zu unterdrücken“, erlaubt das neue Gesetz dem Präsidenten nicht nur, das Kriegsrecht zu verhängen und per Dekret zu regieren, sondern es gibt dem Präsidenten auch die Macht, Einheiten der Nationalgarde ohne Zustimmung durch den Gouverneur des jeweiligen Staates einzusetzen. Das Gesetz erweitert außerdem die Liste der Fälle, in denen die Verhängung des Kriegsrechtes zulässig ist. Eingeschlossen sind jetzt „Naturkatastrophen, Epidemien oder ander die öffentliche Gesundheit bedrohende Notfälle, terroristische Attacken oder Ereignisse, oder anderweitige Umstände“ - und diese anderweitigen Umstände sind nicht definiert oder irgendwie eingeschränkt. Aller Schutz gegen den Einsatz des Militärs im Inland ist beseitigt, zugunsten der neuen Ermächtigungen für den Präsdidenten, nunmehr nahezu nach Belieben verfahren kann.

Fünftens, die National Security and Homeland Security Presidential Directive (Direktive des Präsident zur Nationalen Sicherheit und zur Sicherheit des Heimatlandes), die von Präsident George W.Bush am 4. Mai 2007 unterzeichnet wurde, geht noch weiter und legt fest, daß der Präsident im Falle eines „katastzrophalen Ereignisses“  das werden kann, was man am ehesten als de facto Diktator bezeichnen kann: „Der Präsident soll die Aktivitäten der Bundesregierung (aller drei Zweige - Legislative, Judikative und Exekutive. A.d.Ü., siehe auch talxcala artikel Cohn) leiten, um die verfassungsmäßige Regierung zu gewährleisten.“

Das Inkrafttreten der Direktive wurde in den gängigen US-Medien so gut wie nicht erwähnt und auch vom Kongreß nicht diskutiert.

 

Sechstens autorisierte die Bush-Cheney-Regierung das Abhör- und  Überwachungsprogramm der Nationalen Sicherheitsagentur (NSA) das ohne ausreichende richterliche Überwachung erfolgte, ohne daß das Justizministerium zugestimmt hätte, und trotz der Einwände des damaligen Generalstaatsanwalts John Ashcroft. Das Überwachungsprogramm war illegal, weil es gegen den Foreign Intelligence Surveillance Act von 1978 verstieß, nach dem ein Kollegium von Richtern in geheimer Sitzung über Abhöranträge entscheiden muß. Wenn eine Regierung beginnt, gegen die Gesetze zu verstoßen, gibt es keine Möglichkeit vorherzusagen, wohin das führen oder wie weit sie dabei gehen wird. Es ist ein offenes Feld.

 

Siebtens gibt es schließlich die Praxis, Gefangene zu foltern und anderen entwürdigenden Behandlungen zu unterwerfen, obwohl dies eindeutig gegen internationales Recht und gegen die Gesetze der Vereinigten Staaten verstößt. Es ist wahrhaftig erstaunlich, daß der Oberste Gerichtshof das Weiße Haus unter Bush und Cheney im Juni 2006 daran erinnern mußte, daß es sich an die Genfer Konvention halten muß. Es sieht so aus, als konnte man dort nicht von allein darauf kommen.

 

Dieses sind sieben der wichtigsten vielsagenden Entwicklungen, von denen die einige  in den Vereinigten Staaten vollkommen unbemerkt blieben, die aber die Väter der Verfassung in ihren Gräbern rotieren ließen, könnten sie sehen, was man ihrem Werk angetan hat. Technisch gesprochen besteht für den Durchschnittsbürger weiterhin ein ausreichender Grad von Freiheit der Person in den Vereinigten Staaten, aber dies könnte sich im Handumdrehen - oder besser durch einem Federstrich  - ändern. In den letzten sechs Jahren hat die Bush-Cheney-Regierung die Vereinigten Staaten von Amerika unübersehbar in Richtung Imperialismus und Faschismus gerückt.

 

- Es ist nicht zu leugnen, daß wir in schwierigen Zeiten mit großen Herausforderungen leben, aber die Amerikaner (und der Rest der Welt, A.d.Ü.) sollten beten, daß in der Amtszeit von George Bush kein größeres katastrophales Ereignis eintritt, denn alle nötigen Vorbereitungen sind getroffen, um Freiheiten und Freiheitsrechte zu suspendieren und den Amerikanern ein faschistisches Regime aufzuzwingen, wenn sich der Vorwand hierzu bietet. Dies ist ein ernüchternder Gedanke.

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Rodrigue Tremblay ist von seiner Lehrtätigkeit befreiter Professor für Ökonomie der Universität Montreal. Er ist Autor des Buches

The New American Empire.

Sieh seinen blogue : http://www.thenewamericanempire.com/blog

und sein nächstes Buch :

www.TheCodeForGlobalEthics.com/

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A.d.Ü.

*habeas corpus: Rechtsgrundsatz nachdem einer Person die Freiheit nur aufgrund eines förmlichen Gesetzes und aufgrund richterlicher Anordnung entzogen werden darf, also mit angemessener Begründung, die sich auf konkrete, gesetzlich festgelegte Gründe beziehen muß,. Im deutschen Grundgesetz in Artikel 104 Abs. 1 und 2 verankert.  

** John Warner ist Senator der Republikaner für den Bundesstaat Virginia.

 

 

1.

20 Zitate von Präsident G.W. Bush zum Amüsieren oder Nachdenken

 

Darf ich Sie zitieren, Herr Präsident?

Gesammelt von Rodrigue Tremblay

 

1. "Ich glaube, dass Gott will, dass ich Präsident bin."

["I believe God wants me to be president" is a Bush statement during a meeting with Rev. Richard Land, head of the public policy arm of the Southern Baptist Convention, in 1999.]

 

2. "Ich war) von Gottes Gunst auserwählt, in diesem Moment zu regieren.“

 ([I was] "chosen by the grace of God to lead at that moment", is a Bush quotation reported by Michael Duffy in Time magazine immediately after 9/11.)

 

3. "Gott hat mir gesagt, ich solle AI Quaeda angreifen, und ich griff sie an, dann unterwies er mich, Saddam anzugreifen, was ich tat, jetzt bin ich dazu bestimmt, das Problem im Nahen Osten zu lösen.“

 ["God told me to strike at al-Qaeda and I struck them, and then he instructed me to strike at Saddam, which I did, and now I am determined to solve the problem in the Middle East. " comes from a remark made by Bush to Palestinian negotiator Nabil Shaath, made to and reported by BBC News on Thursday, October 6 2005.]

 

4. "Ich vertraue, dass Gott durch mich spricht. Ohne das konnte ich nicht meinen Job. "

 ["I trust God speaks through me. Without that, I couldn't do my job" is a Bush remark to a group of Amish people he met with privately on July 9, 2004, and as published by the Lancaster New Era, July 16, 2004.]

 

5. "Das Problem mit dem Französisch ist, dass sie kein Wort für entrepreneur haben.“ ('Unternehmer' ist ein französisches Wort)

["The problem with the French is that they don't have a word for 'entrepreneur'" comes from a remark made by Bush during a discussion of the French economy during the 2002 G8 summit in Kananaskis, Alberta, as reported in The Times (London), July 9, 2002.]

 

6. "Sehen Sie, in meiner Arbeit muss man ständig Sachen nochmals und nochmals wiederholen, damit die Wahrheit verstanden wird, das ist so etwas, wie die Propaganda katapultieren.“

 ["See, in my line of work you got to keep repeating things over and over and over again for the truth to sink in, to kind of catapult the propaganda." comes from  remarks Bush made during a Social Security Conversation at the Athena Performing Arts Center in New York on May 24, 2005.]

 

7. "Ich möchte nur, dass Sie wissen, wenn wir von Krieg reden, reden wir in Wirklichkeit von Frieden.“

 ["I just want you to know that, when we talk about war, we're really talking about peace"  is taken from a Bush speech at the Department of Housing and Urban Development, Washington, D.C., June 18, 2002.]

 

8. "Diese Vorstellung, die USA würden sich darauf vorbereiten, den Iran anzugreifen, ist einfach lächerlich. Und, da wir es gesagt haben, liegen alle Optionen auf dem Tisch.“

["This notion that the United States is getting ready to attack Iran is simply ridiculous. And having said that, all options are on the table" is a widely known remark that Bush made during a press conference, after a meeting with EU leaders, in Brussels, Belgium, on February 22, 2005.]

 

9. "Das Wichtigste für uns ist, Osama Bin Laden zu finden. Das hat für uns oberste Priorität, und wir werden nicht ruhen bis wir ihn finden.“

["The most important thing is for us to find Osama bin Laden. It is our number one priority and we will not rest until we find him" was recorded at a Bush White House press conference in Washington, D.C., on September 13, 2001.]

 

10. "Ich weiss nicht, wo Bin Laden ist. Ich habe nicht die geringste Ahnung, und es ist mir wirklich egal. Es ist nicht so wichtig. Das hat für uns keine Priorität.“

["I don't know where bin Laden is. I have no idea and really don't care. It's not that important. It's not our priority" was recorded at George W. Bush's White House press conference in the James S. Brady Briefing Room, Washington, D.C., on  March 13, 2002.]

 

11. "Wir haben die Massenvernichtungswaffen gefunden. Wir haben biologische Labors gefunden… und die, die sagen, wir hätten die Artefakte verbotener Produktion oder die verbotenen Waffen nicht gefunden, die irren sich, wir haben sie gefunden.“

["We found the weapons of mass destruction. We found biological laboratories...for those who say we haven't found the banned manufacturing devices or banned weapons, they're wrong, we found them" is a statement Bush made in Washington, D.C., on May 29, 2003.]

 

12. "Oh, nein, wir werden keine Verluste haben (im Irak).“

 ["Oh, no, we're not going to have any casualties [in Iraq]" is a statement made by Bush during a discussion in early 2003 about the Iraq war with Christian Coalition founder Pat Robertson in Nashville, Tennessee, and as quoted by Robertson himself.]

 

13. "Brownie (Michael Brown vom Bundesamt für Katastrophenschutz) leistet eine enorme Arbeit.“

(Wenige Tage später wurde er wegen der Katrina-Katastrophe abgesetzt.)

["Brownie (Michael Brown of FEMA), you're doing a heck of a job" is still fresh in everybody's memory; it is a public  statement made by Bush about Michael D. Brown, head of Fema, following Hurricane Katrina, at Mobile Regional Airport in Mobile, Alabama. on September 2, 2005.]

 

14.. "Wenn das hier eine Diktatur wäre, wäre es sehr viel leichter, wenn ich der Diktator wäre.“

["If this were a dictatorship, it'd be a heck of a lot easier, just so long as I'm the dictator" is taken from an audio clip of President-elect George W. Bush, at a photo-op with congressional leaders during his first trip to Capitol Hill, Washington, D.C., December 18, 2000; it was also reported on Online NewsHour, Washington, DC, December 18, 2000.]

 

15. "Diese Leute versuchen, den Willen der irakischen Bürger zu brechen und wollen, daß wir gehen… Ich glaube, der Welt würde es besser gehen, wenn wir gehen würden…“

 ["These people are trying to shake the will of the Iraqi citizens, and they want us to leave...I think the world would be better off if we did leave..."/This was said by Bush during the presidential debate of September 20, 2004.]

 

16. "Unsere Feinde sind erfinderisch und einfallsreich, und wir auch. Sie hören nie auf, sich neue Formen auszudenken, unserem Land und unserem Volk zu schaden, und wir auch nicht.“

 ["Our enemies are innovative and resourceful, and so are we. They never stop thinking about new ways to harm our country and our people, and neither do we."/Bush's remarks video clipped in Washington, D.C., as he signed the Defense Appropriations Act for Fiscal Year 2005, on August 5, 2004.]

 

17. "Ich habe nicht die leiseste Idee davon, was ich über die internationale Politik, die Außenpolitik, denke.“

 [“I don’t have the foggiest idea about what I think about international foreign policy” can be found in Bob Woodward's book "State of Denial".]

 

18. "lch bin der Befehlshaber - sehen Sie, ich brauche nichts zu erklären - ich brauche nicht zu erklären, warum ich Dinge sage. Das ist das interessante daran, Präsident zu sein.“

 ["I'm the commander — see, I don't need to explain — I do not need to explain why I say things. That's the interesting thing about being president." can be found in Bob Woodward's book "Bush at War".]

 

19. "Ich bin auch nicht sehr analytisch. Sie wissen, ich verbringe nicht viel Zeit damit, über mich nachzudenken, darüber, warum ich Dinge tue.“

 ["I'm also not very analytical. You know I don't spend a lot of time thinking about myself, about why I do things" was recorded by journalists aboard Air Force One, on June 4, 2003.]

 

20. "Viele Iraker können mich heute Abend in einer übersetzten Radiosendung hören, und ich habe eine Botschaft an sie: Wenn wir militärisch eingreifen müssen, wird sich das gegen die gesetzlosen Menschen richten, die Ihr Land regieren, und nicht gegen Sie.“

 ["Many Iraqis can hear me tonight in a translated radio broadcast, and I have a message for them: If we must begin a military campaign, it will be directed against the lawless men who rule your country and not against you" comes from the transcript of a Bush speech made on March 17, 2003, days before the U.S.-led invasion of Iraq.]

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Geschrieben am 15. März 2007 um 22:03 von Woschod

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Rodrigue Tremblay ist von seiner Lehrtätigkeit befreiter Professor für Ökonomie der Universität Montreal. Er ist Autor des Buches The New American Empire.

 

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